Ratgeber für MicroUnternehmen

Performanz eines Entscheiders

Die Performanz eines Entscheiders steht üblicherweise unter der besonderen bedeutenden Observation aller (Angestellten, Kollegen und Vorgesetzte). Je nachdem wie deutlich hoch Eigenmotivierung des Managers ist, wird sie weiterhin ihren eigenen Einsatz ansehen.

Ohne auf die Inhalte des Textabschnitts "Aufgabendelegation" zu sehr antizipieren zu wollen, wird an dieser Stelle eine kurze Übersicht über eine Eigentümlichkeit aufmerksam gemacht hinsichtlich eines gewöhnlich vorkommenden Führungsverhaltens. Dieses Leitungsverhalten wird bestimmt durch verschiedenartige Einstellungen, die der Manager hat, und die das Führungsgebaren mehr oder weniger stark verändern können.

Dieses Führungsverhalten ist geprägt von einsam getroffenen Entscheidungen, der Abarbeitung tunlichst vieler Tätigkeiten selbst und ungenügender Delegation von Aufgaben. Vielfältige Mentalitäten führen zu diesem Verhalten:

Die Führungskraft scheut vor der Obliegenschaft, für die Schnitzer seiner Mitarbeiter einstehen zu müssen. Beschäftigten, denen er Aufgaben delegiert wird aufgetragen, Stille gegenüber externen Stellen zu wahren.

Der Entscheider meint von sich, für die Firma unverzichtbar zu sein, und dieses weiters veranschaulichen zu müssen, er/sie habe die größere Erfahrung und die größere Fachkompetenz. Damit degradiert er förmlich seine Arbeitnehmer, er disqualifiziert sie und vertraut ihnen nicht die qualifizierte und sachgerechte Verarbeitung der Aufgaben zu.

Eine alternative Folge aus solchen Einstellungen ist es, das der Entscheider die Aufgaben seiner Zuständigkeit ausgesprochen strukturiert und seine Kontrollaufgabenstellungen übertreibt. Eine sach- und aufgabenverwendbare Ausreichung von Aufgaben an seine Arbeitnehmer kann schaden, oder als Bumerang wiederkommen. Das heißt, Angelegenheitn könnten von seinen Mitarbeitern an ihn zurück gegeben werden, insbesondere dann, wenn seine Arbeitnehmen sein Auftreten feststellen, denn er würde sich geschmeichelt fühlen, sähe er doch seine Unerlässlichkeit mit der Rückübertragung bestätigt.

Zitate

Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.

Johann Wolfgang von Goethe

You are here: Home Ratgeber MicroUnternehmen Mitarbeiter führen Performanz eines Entscheiders